Welches Dach über unseren 5 Köpfen?

Die Suche nach Übernachtungsmögichkeiten wird aktiver, je näher der große Tag der Abfahrt näher rückt!

Zwar nehmen wir Zelte und alles Nötige mit, um autonom zu sein, aber das Ziel der Reise hat auch eine menschliche Komponente. Wir hoffen, dass sich uns Türen öffnen werden, selbst wenn wir zu fünft sind! Versprochen, wir verstehen es, uns klein zu machen!

Hier unsere Optionen:

Freunde: Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um Kontakt zu unseren deutsch-französischen Freunden (wieder) aufzunehmen. Das Wiedersehen und selbst das Wiederhören ist manchmal selten geworden, seit die meisten von uns Eltern geworden sind. Das ist nun unsere Chance!

Warmshowers : Dank dieser Plattform haben wir schon mehr als zehnmal Reisenden unsere Tür geöffnet und sie an unserem Tisch empfangen. Sie kamen aus verschiedenen Ländern, waren unterschiedlichen Alters, als Einzelgänger, Paare, Freunde oder Familie bei uns. Das Prinzip: ein Plätzchen (selbst im Garten), einen geschützten Ort für die Fahrräder und nicht zuletzt nach einem Tag im Sattel eine warme Dusche anzubieten. Unsere allerersten Gäste 2015 waren ein binationales Paar, deutsch-polnisch, auf dem Weg nach Spanien. Sie hatten uns über couchsurfing kontaktiert. Dank uns haben sie dann die Plattform für Radfahrer kennengelernt und sich angemeldet. Unter den letzten war eine fünfköpfige Familie auf dem Weg von England nach Portugal! Alle aber hatten schöne Geschichten zu erzählen, haben uns irgendwie mit auf Reisen genommen. Dagegen hatten sie die schwere Aufgabe, unseren Kindern ihre Lieblingsgeschichten auf Englisch vorzulesen (manchmal sehr witzig mit den verschiedenen Akzenten!). Zweimal wurde Pascal auch aufgenommen und einmal durften wir im letzten Juni für zwei Tage zu sechst bei einer Familie an der deutsch-französischen Grenze im Saarland bleiben, bei der Pascal schon mal war. (Nina und Markus, wir grüßen euch und eure Jungs!). Wir hoffen nun, dass wir von der Gastfreundschaft der Mitglieder dieser netten Gemeinschaft so oft wie möglich während unserer drei Monate unterwegs profitieren werden.

Unsere Reise ist – wie der Name sagt – ein Übergang, der zu neuen Horizonten führt. Eine kurze Erklärung über unsere Zukunft ist also nötig, selbst wenn die Einzelheiten in einem späteren Artikel veröffentlicht werden. Wir sind also dabei, mit anderen einen Ökoort im Beaujolais Vert zu gründen. Sehr kurz gefasst klingt es so: gemeinschaftliches Wohnen (Cohousing), Baum-, Obst- und Gemüsegarten in Permakultur, Empfang von Menschen und Möglichkeit, vor Ort zu arbeiten. Aber in diesem Hinblick haben wir ganz fest vor, uns in der Permakultur weiterzubilden, indem wir anpacken (denn nur Theorie bringt nichts!). Wir wollen uns auch von anderen bestehenden Gemeinschaftsregelungen inspirieren lassen, indem wir vor Ort welche beobachten und studieren, bevor wir im Sommer an unserer eigenen Regelung mit unserer Gruppe arbeiten. Zwei weitere Übernachtungs- oder Aufenthaltsoptionen also:

Wwoofing: Nach zwei bereichernden Erfahrungen mit der Familie – einmal 2017 für zwei Wochen in Brachoua (Marokko) und einmal 2018 für zehn Tage in Kirkcudbright (Schottland) – hoffen wir zwischen 7 und 10 Tagen in verschiedenen biologischen Bauernhöfen bleiben und helfen zu dürfen, die die Permakultur ansetzen. Pause für die Beine, Einsatz der Arme und Auszeit für die Kinder. Dafür haben wir uns auf den beiden Seiten für Wwoofing eingeschrieben, die deutsche und die französische, und suchen darauf die Kandidaten, die sich in der Nähe unserer Strecke befinden.

Gemeinschaften: Andere Aufenthaltsart, wahrscheinlich für eine kürzere Zeit als die davor: Besuch in Gemeinschaften, seien sie religiös (ja doch!), laizistisch, landwirtschaftlich, Yoga-orientiert oder sonst was. Unser Ziel dabei ist ja zu erleben, wie die Teilnahme von jedem und allen vor Ort verwaltet wird. Natürlich findet man in Büchern einiges darüber, aber das Beschriebene handelt oft nicht davon, wie die Protagonisten zu diesen Entschlüssen gekommen sind und noch weniger ermöglichen sie einem zu verstehen, für welche Personen genau diese gemacht wurden! Deswegen wollen wir nachforschen! Als Unterstützung haben wir die alte Version vom Verzeichnis der europäischen Gemeinschaften Eurotopia im Gepäck (die neue kommt leider im Frühling raus aber zu spät für uns) sowie für Frankreich die Seiten La Fabrique des Colibris und Habitat Participatif.

Aber egal welche Übernachtung zu finden ist, das Weiterleiten und die Empfehlungen werden sicherlich eine große Rolle spielen! Wenn ihr uns also für den Fall, dass wir in eure Nähe fahren, aufnehmen wollt, oder wenn ihr jemanden kennt, ob Freund, Bauernhof oder Gemeinschaft, wo wir willkommen sein könnten, dann sagt uns bitte Bescheid!!!

Diesen Artikel dürft ihr auch gerne weiterleiten, damit sich vielleicht andere melden! Danke dafür!

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