Das Leben wie eine Rutschbahn

Die letzten Wochen vor der Abfahrt waren wie eine Rutschbahn: um runterrutschen zu können, muss erstmal hochgeklettert werden! Aber das Hochklettern wurde etwas unregelmäßig, was uns angeht, und es haben einige Sprossen gefehlt. Und man muss sagen: Das Leben hat uns auf die Probe gestellt! Um unserer Lust sicher zu sein? Um uns mitzuteilen, dass das Leben gar nicht so einfach sein kann? Um zu schauen, wie gut unsere Motivation dem Pech gegenwirken kann?

Eins ist aber sicher! Wir sind los! Die Versetzung für September ist unzufriedenstellend und noch unvollständig. Aber vielleicht kann es noch halb so schlimm werden. Der Umzug ist nur halb erledigt, aber die Hausübergabe erfolgt. Fast hätten wir am Montag den Zug nach Deutschland zunächst wegen eines Selbstmordes auf der Bahnstrecke, dann auch wegen zwei Unfälle auf den Straßen nach Lyon verpasst, aber in letzter Minute sind wir eingestiegen. Elinor kann nicht radeln, weil sie sich letzten Samstag bei einem Skiunfall verletzt hat und nun eine Schiene tragen muss, und wir mussten schauen, dass alles passt, was schließlich aber die ersten 37 Kilometer schwieriger ausfallen ließ als erwartet, besonders für mich, die ich untrainierte Beine für so viele Kilos Gepäck habe.

Aber betrachten wir lieber das halb volle Glas! Da sind wir! Und das dank der vielen Hilfen, wie aus dem Himmel gefallen. Und deswegen eine Dankbarkeitsrunde:

– Danke an Mamou und Papou dafür, dass sie den Kindern vor dem Stress der letzten Woche geschützt haben, indem sie ihnen einen wunderbaren Skiurlaub geschenkt haben, so dass wir den Rücken frei hatten. Dafür, dass sie auch eine Rückfahrt von Lyon nach Montregard ohne Kennzeichen gewagt haben, weil wir die Schilder den deutschen Behörden für die Abmeldung zurückbringen mussten.

– Danke an Charly für seine Zeit, seine Muskeln und die Unterstüztung zwischen Freitag und Dienstag bei dem Umzug überhaupt, die so wichtig gewesen ist.

– Danke an Willi für den Uzug der ersten Möbel.

– Danke an die MagnyÉthiques für die starken Armen beim Ausladen bei Magny und die trostspendenden Arme die ganze Zeit, als die schlechten Nachrichten bezüglich des Umzugs und Elinors Verletzung nach und nach ankamen.

– Danke an Nadège für ihre Scheune, die nun als Möbellager dient, an ihre Eltern, die mein Klavier aufgenommen haben, an Nicole, die meinen Fikus empfangen hat.

– Danke an Christine für den weiteren – diesmal in Deutschland
– Möbellager, an Nadine für die Aufnahme der letzten Kartons.

– Danke an Sandra, kleine Putzfee, die vollkommen unerwartet auch noch viel Trost und Wohl gespendet hat.

– Danke an Katja für die spontane Kinderbetreuung am Dienstagnachmittag.

– Danke an Nadine, die uns in der letzten Nacht vor der Abreise empfangen hat und uns ein köstliches, reiches Frühstück angeboten hat – und das trotz Krankheit und Traurigkeit und des schwierigen Umgang mit den Emotionen der Kinder.

– Danke an Matthias, Lina, Mathilda, Jonathan und Helena für den Abfahrtskomitee mit Drachenschwänzen, Flöte und Singen.

– Danke an Carsten für die Begleitung auf den Kilometern zwischen Andernach und Weißenthurm und für das geteilte Bier, die er vorgesehen hatte (das wird nicht das letzte sein!).

– Und danke an Kay und Fabian, die uns für unsere erste Übernachtung, in Koblenz, empfangen und uns leckere Lasagne gekocht haben, die uns Magen und Seele gefüllt haben.

Wah ! Man sagt, dass echte Freundschaften in schweren Zeiten zu merken sind und: Schileßlich haben wir einige wunderbare Freunde an unserer Seite!

Und nach einem schwierigen Hochklettern bis zur Rutschbahnplattform sind wir am Anfang des Runterrutschens, und selbst wenn es weniger gut rutscht als geplant, wird es schön! Und das haben wir euch allen zu verdanken!!!

Nach Arnica-Globulis und einer fast erholsamen Nacht, einem guten Frühstück bei Kay, sind wir für die zweite Etappe bereit! Und ich werde heute bestimmt weiter von unserer großen Meisterin aufgemuntert, die sich gestern gewundert hat, dass ich normalerweise schneller fahre: „Na Maman, wir fahren nur 10.6… 10.9… 11 km/Stunde! »- „Ma-man! Ma-man!!!  » usw. Soweit. In ein paar Wochen kann Elinor hoffentlich wieder selber fahren und ich werde fliegen! Enge Kurven, Loopings und eine verrückte Rutschparty!

6 réflexions sur “Das Leben wie eine Rutschbahn

  1. Apparemment, on ne m’en veut pas trop d’avoir Rendu Elinor avec handicap. J’en étais très ennuyé surtout pour elle qui avait mal. J’esp Que ça ne la dégoûtera pas du ski !!!
    Bonne route à vous , profitez à plein de cette parenthèse, mettez les soucis de côté et bon vent.
    GROS bisous de papou, mamou

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    • Pas d’inquiétude à avoir, elle compte bien refaire du ski l’an prochain si l’occasion se présente!
      Merci encore pour ces vacances!

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  2. Merci de nous faire participer
    A votre aventure familiale. C est de tout coeur et par la pensée que j ajoute un petit coup de pédales sur votre parcours
    ( seulement )dans les petites pentes ..
    Rapide rétablissement à Elinor. Bonne continuation avec de belles rencontres de chaleureux et riches moments partagés.
    Je vous embrasse tous les 5 nicole

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