MagnyÉthique

Gut, mehrmals schon haben wir von unseren beiden großen Projekten des Jahres gesprochen. Das erste, „Transitionride“, soll in das zweite, das „MagnyÉthique“ heißt, münden. Für alle also, die uns nicht regelmäßig sehen und nicht wissen, worum es geht, ist eine kurze Erklärung nötig!

Gleichzeitig mit unserem Umschwingen ins „no waste“ passierte eine Einsicht ins Wohnmodell: Wir fanden es total absurd, zu fünft in einem 240m²-großen Haus zu wohnen – wenn dazu andere keins haben! -, in dem wir zumindest alle Räume ein wenig heizen (ökologisches Problem aber auch ökonomisches), aufräumen und putzen mussten. Die Einsamkeit war hier auch genauso riesig wie das Haus selbst, da wir wenige zufriedenstellende Kontakte hatten und keine Hilfe, damit ich wieder arbeiten konnte… Leider müssen heute noch Mütter in Deutschland so oft auf eine Arbeit verzichten, denn eine Betreuung zu bezahlen kostet fast genau so viel wie ein Einkommen. Kindergärten, die Kinder den ganzen Tag betreuen, wollen meistens einen Arbeitsvertrag sehen, aber um einen zu unterschreiben, musste ich sicher sein, dass meine Kinder betreut werden konnten… Deswegen spielen Großeltern hier noch eine so wichtige Rolle in den ersten Jahren der Kinder. Denn sie übernehmen sehr viel, wenn die Mutter sich für ihren Beruf entschieden hat, was eine persönliche Frage ist. Leider war unsere Familie aber weit weg. Und leider bin ich zu sehr Französin, um auf ein berufliches Leben zu verzichten, das ich dazu geliebt habe. Natürlich war das große Haus ein Vorteil, da wir genug Platz hatten, um Familie und Freunde empfangen zu können. Aber die begrenzten Vorteile waren nichts gegen die alltäglichen Nachteile.

Schon seit langer Zeit waren wir sehr ökologisch eingestellt. Auch wenn nicht immer sehr bewusst, sondern eher nach familiären Gewohnheiten, strebte unser Konsum nach Vernunft und Einfachheit, um einen so geringen ökologischen Fußabdruck wie möglich auf die Umwelt zu haben (nur bio und/oder lokal, das wir entweder auf dem Markt oder in Bio- und Hofläden besorgten, und immer mehr verpackungsfrei), und wir verbesserten unser Verhalten immer wieder, Schritt für Schritt. Im Winter 2015-2016 wurde ich als Autorin für eine Reihe Schulbücher engagiert, für welche ich unter anderem für das Thema Umweltschutz zuständig war. Na sowas! Zunächst kam die deutsche famose Mülltrennung in Frage, aber ich wollte mehr und suchte nach wahrem Material. So tauchte ich in Zeitungen, Blogs, Bücher, ins Handbuch „Der kleine Weltretter“ ein. Ich lernte die NABU kennen, kontaktierte auch die pädagogischen Büros von WWF-Deutschland und Greenpeace: Dies beschleunigte signifikativ unser Bewusstwerden und unsere Initiative… bis ich irgendwann für die Bearbeitung des Themas „Wohnen“ auf eine Kika-Sendung stieß, die ein Mehrgenerationenhaus vorstellte. Damit begann unsere Suche nach so einer Wohngemeinschaft. Ziel: unseren Überzeugungen folgen, sich umgeben, um der Einsamkeit ein Ende zu geben und unser tiefes Streben nach Solidarität eine Antwort zu schenken.

Wir suchten erstmal nach deutschen Gemeinschaften. Aber außer den großen historischen Gemeinschaften wie Sieben Linden oder Schloss Tempelhof war die Suche eher erfolglos, besonders weil wir eine Gemeinschaft finden wollten, bei derer Gründung wir aktiv teilnehmen könnten. Und das in unserer Nähe, wenn möglich. Unsere Suchmaschine, Lilo, dient dazu, Geld für alternative, ökologische und solidarische Projekte zu sammeln. Eine Suche = ein Tropfen = Geld. Dadurch bekamen wir ab und zu einen Artikel über einen Ökodorf oder von einer Plattform zu lesen, die solche Projekte auflistet. Nach unglücklichen Suchen in Deutschland kamen wir also dazu, Richtung Frankreich auf jener Plattform, La Fabrique des Colibris, zu suchen. Wir lasen alle durch und markierten diejenigen, die für uns in Frage kamen: weder vegan noch für Rohköstler oder Rentner, Familien willkommen, lieber auf dem Land als in der Stadt, und nicht weiter als 2 Stunden von der französischen Familie entfernt. Im Januar 2017 schickten wir Mails. Wir bekamen relativ schnell eine Antwort vom Projekt Les Fabriqués, in der Drôme. Erste Besichtigung – ohne Kinder – zu Ostern. Erstes Treffen mit Kindern im Juli. Wir waren dabei!

Bis heute ist viel passiert, unser Projekt heißt nicht mehr Les Fabriqués in der Drôme, sondern MagnyÉthique im Beaujolais vert, nord-westlich von Lyon. „Magny“ wie der Name des Schlosses, um den das Projekt stattfinden wird. „Éthique“ denn es geht darum, unsere Gruppenwerte ins Leben zu rufen.

Und wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr unsere Seite besuchen, wo das Meiste auch auf Deutsch übersetzt ist und die wir nun vor 10 Tagen offiziell gestartet haben: http://magnyethique.org. Viel Spaß beim Entdecken!

MagnyÉthique

Bon, nous avons déjà parlé à plusieurs reprises de nos grands projets de l’année, le premier, « Transitionride », devant aboutir au second, qui s’appelle, lui, « MagnyÉthique ». Alors pour tous ceux qui ne nous voient pas régulièrement et ne savent pas de quoi il s’agit, une petite explication s’impose !

En même temps que notre bascule vers le zéro déchet, une prise de conscience immobilière : l’absurdité à nos yeux d’habiter à 5 dans une maison de 240m² (plutôt la norme en Allemagne) – alors que d’autres vivent à la rue ! -, le besoin de mettre a minima toutes les pièces hors gel et donc de les chauffer (problème écologique mais aussi économique), d’y faire le ménage, le sentiment d’isolement dans un si grand chez soi avec peu de contacts concluants à l’extérieur, loin de toute possibilité d’aide pouvant aboutir à une activité professionnelle… En Allemagne, les femmes aujourd’hui encore sont souvent contraintes, sans famille à proximité, de renoncer à un emploi car payer une rare nounou (2 seulement dans notre secteur comprenant plusieurs petites villes) reviendrait plus cher que le gain salarié. Quant aux jardins d’enfants, on peut prétendre à une place à la journée seulement avec un contrat de travail mais pour signer un contrat de contrat de travail encore faut-il avoir la certitude que ses enfants vont être gardés… Il y a bien sûr des avantages pratiques à ce genre d’habitat, ne serait-ce qu’avoir la possibilité d’accueillir amis et famille habitant loin. Mais les avantages ponctuels ne pesaient pas lourd dans la balance des désagréments quotidiens.

Nous étions déjà très sensibles à la thématique de protection de l’environnement et avions déjà un mode de consommation à moindre impact (que du bio et/ou local acheté de préférence au marché ou en magasin bio, voire sans emballage…) que nous tentions malgré tout d’améliorer, petits pas par petits pas. Et à l’hiver 2015-2016, j’ai travaillé pour une maison d’édition à une série de manuels scolaires pour lesquels j’ai été chargée avec une autre auteure de traiter le thème de l’environnement. Alors outre le tri des déchets très allemand, j’ai cherché d’abord des documents authentiques, me suis plongée dans un tas d’articles, blogs, livres, manuel du petit protecteur de la nature. J’ai connu la NABU (en gros l’équivalent allemand un peu plus généraliste de la LPO), pris des contacts avec greenpeace et WWF. Conséquence : une accélération significative, bien plus consciente et assumée vers le zéro déchet… Je fus ensuite responsable d’une unité sur la thématique de l’habitat que je voulais traiter de manière originale. Après avoir visionner une émission de Kika, un canal pour enfants, sur l’habitat intergénérationnel et participatif, ce fut la révélation: nous nous sommes mis en quête de ce type de lieu pour notre famille. Objectif : aller au bout de nos convictions, s’entourer pour briser un certain isolement et répondre à une envie profonde de solidarité.

Notre recherche s’est d’abord portée sur des lieux allemands. Mais à part les grands écolieux qui font référence comme Sieben Linden ou Schloss Tempelhof, difficile de trouver des projets, a fortiori en cours de réalisation dans lesquels se faire une petite place. Surtout près de chez nous. Par notre moteur de recherche, Lilo, nous voyions en revanche passer régulièrement des articles français sur des plateformes qui recensent de nombreux projets alternatifs sur la France, quel que soit leur stade d’avancement. Alors nous avons épluché La Fabrique des Colibris, sélectionné ceux qui pourraient nous correspondre : ni crudivores ni vegans, pas pour retraités, accueillant des familles, en campagne plutôt qu’en ville et si possible pas trop loin de notre famille française. Envoi de messages en janvier 2017. Réception d’une réponse du projet Les Fabriqués dans la Drôme peu après. Première visite sans enfant à Pâques. Première rencontre avec le groupe et les enfants en juillet et c’était parti !

Aujourd’hui, après de multiples péripéties, notre projet ne s’appelle plus Les Fabriqués et n’est plus situé dans la Drôme mais MagnyÉthique dans le Beaujolais vert. « Magny » pour le lieu qui va nous accueillir, le Château de Magny. « Éthique » car il va s’agir de faire vivre nos valeurs de groupe.

Et si votre curiosité est piquée, rien de mieux que notre tout nouveau site lancé la semaine dernière : http://magnyethique.org. Bonne découverte !

Schleichwege

Oder was sind die Familiengrundlagen, die zu einem « so verrückten » Unternehmen in den Augen der Leute führen?

Vor kurzem sagte mir eine Bekannte über unsere Reiseprojekte: „Wie beneidenswert ist das denn, dass ihr so frei leben könnt!“ Da habe ich ein wenig geniert mit einer Art Verneinung geantwortet, weil das überhaupt nicht meinen Gefühlen entspricht. Aber diese Bemerkung kommt in einer Reihe von anderen, die mir in den letzten Monaten immer nachzudenken gegeben haben, nachdem sie mich manchmal sogar ein bisschen beleidigt hatten, wie zum Beispiel: „Ihr seid so schön anders!“  oder noch etwas über unsere „gemütliche und freundliche Unordnung“: Sind wir wirklich so sehr anders, inwiefern und warum fügen die Leute immer zu einem eher negativen Adjektiv ein Wort hinzu, das eher positiv klingt, und bilden somit eine Art Antithese, die glauben lässt, dass wir zu beneiden sind? … Vorsicht, hier wird’s fast philosophisch! Ja ja, ich weiß… Mir wird oft gesagt, dass ich zu viel nachdenke.

Zunächst: Sind wir wirklich so anders und wie anders? Und nun spreche ich für mich mehr als für Pascal, der seine Wahrheit später mitteilen wird, wenn ihm danach zumute ist. Was mich angeht, habe ich mich immer neben der Spur gefühlt, ich fand die Interessen der anderen oberflächlich und stellte mir eher 100 existentielle Fragen pro Tag. Nicht einfach. Wie schön wär’s gewesen, wenn selbst ich wie die anderen einfache Sachen hätte genießen können! Als Teenie habe ich deshalb versucht, ins Schema zu passen, das Chamäleon-Kostüm anzuziehen, um mich zu integrieren und vielleicht dieselben Freuden wie die anderen erleben zu dürfen. Das Kostüm: ok. Aber die Freude war nicht zu finden! Das einzige Zwischenspiel war für mich meine Zeit bei BILDGüZ, zwei deutsch-französische Partner-Vereine, denen ich viel zu verdanken habe, noch viel mehr als die Begegnung meines Mannes und Vaters meiner Kinder selbst. Der Erwachsenenalltag ließ mich fast daran glauben, wie alle andere zu leben. Aber nur fast ! Denn schließlich waren diese aufdringlichen Fragen immer noch da, dieser Drang, es gut zu machen. Oder richtiger, es besser zu machen. Nicht besser als die anderen, nein! Einfach besser, denn alles wird in meinem Kopf immer in Frage gestellt, selbst im Alltag und ich denke immer darüber nach, was nicht richtig genug klingt und suche nach einer Lösung – sogar, oder gerade bei dem Elternsein!  Und Pascal dabei? Als Paar haben wir uns erstmal gut angepasst. Naja… Das hätte ich gerne geglaubt, bis unser erstes Kind geboren ist. Der Kinderwagen wurde einmal rausgeholt, als wir nach der Geburt die Klinik verließen (denn so machen das Eltern, oder!?), dreimal noch für die Großmütter. Wir haben uns eher für das Tragetuch entschieden, einfacher, gemütlicher und befriedigender unserer Meinung nach. Das (besonders für Frankreich) relativ lange Stillen und das Schlafen der Kinder bei uns im Bett haben sich so ergeben. Für die windelfreie Methode haben wir uns bewusst entschieden, weil unsere Beobachtungen so gut dazu passten, als wir davon hörten, dass wir sofort damit anfingen. Unsere Älteste war drei Monate alt und mit den beiden anderen haben wir schon direkt nach der Geburt begonnen. Folgen dann blauäugige Versuche in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Familienurlaub. Die Enttäuschung und die Langeweile waren jedoch zu groß und so suchten wir nach Schleichwegen. Dazu gehört auch die progressive Wende in ein Zero-Waste-Leben vor mehr als drei Jahren.

Kurzum gesagt gebe ich zu: Wir machen nicht alles genau wie die meisten. Aber sind wir deshalb so anders? Kann sein… Schließlich ist bestimmt meine hartnäckige Lust nach Integration, die mich dazu bringt, die Wahrheit nicht anzunehmen, Schuld daran. Heute jedenfalls findet unser Umzug in kaum mehr als einen Monat statt. Aber diesmal auch nicht wie es die anderen für gewöhnlich tun, sondern drei Monate lang auf Rädern. Ausnahmen gibt es dennoch, sogar viel außergewöhnlicher als wir! Wir bleiben in Europa, fahren nicht mehr als drei Monate lang und werden unsere Aufgaben für die Gemeinschaft erledigen, indem wir unser Ökodorf von der Gelegenheit profitieren lassen, über uns vieles zu lernen. Das schlechte Gewissen, das ich wegen unserer quasi Abwesenheit spüre, gehört mir. Pascal genießt das Projekt in vollen Zügen, stellt sich viel weniger und nur konkrete Fragen – und Zwänge. Ich beneide ihn, selbst wenn es manchmal zwischen uns zu Missverständnissen führt.

Anschließend: Warum diese Antithese? Diese Frage ist viel schwieriger zu beantworten, denn sie verlangt keine Introspektion, sondern eher, dass ich in die Gedanken der anderen eindringe. Ihre Bilanz ist endgültig: Wir sind anders. Unsere Familie ist zunächst immer ein wenig ausländisch: in Frankreich Deutsche, in Deutschland Franzosen, woanders, na gut, da sind wir sowieso Ausländer aber das versteht sich von selbst. Und dazu machen wir viel anders als die meisten, wie wir es oben erläutert haben. Das Thema des Erscheinungsbilds, das viele für so wichtig halten, besonders hier in Deutschland, wo es vor den Häusern so geputzt und putzig sein soll, ist sowieso für uns seit langer Zeit in den Hintergrund gerutscht. Naja, wir mussten uns auch damit abfinden, Prioritäten zu setzen und dazu unsere Prinzipien einzuhalten! Daher Sauberkeit gegen Ordnung: Wir sind chaotisch. Ökologie gegen Schein: Unser Garten ist voller Laub aber aus guten Gründen! So bildet sich Humus und Igel sowie Insekten finden einen Schutzplatz. Unsere Hecke ist nicht regelmäßig geschnitten. Damit die Amsel weiter brüten kann! Unser Auto ist schmutzig. Klar! Wir bevorzugen das Waschen unserer drei Kinder als das unseres Autos. Und die Kinder werden von uns genug mit Ordnung gestresst also ein bisschen Chaos gegen Familienfrieden… Aber ja, ich sehe ein, dass uns negative Adjektive zugeschrieben werden. Ich bin der Gründe bewusst und ich verteidige sie sogar! Wie gerade. Aber warum empfinden die Leute das auch als positiv? Ich glaube schließlich, dass sie sich von dem Blick der anderen und von den gesellschaftlichen Zwängen nicht loslösen können – selbst wenn sie es vielleicht so gerne machen würden –, dass sie es nicht wagen, einen Schritt zur Seite zu treten, um zu schauen, was besser gemacht werden kann – oder manchmal nicht besser. Weil sie Angst haben, einen Fehler zu begehen. Die Meisten sitzen fest in den gesellschaftlichen Zwängen und Anstandsregeln, machen das, was von ihnen erwartet wird. Unter diesen Bedingungen kann man auch integriert werden. Und wir? Wir nehmen lieber die Schleichwege. Aber ist das Freiheit?

Chemins de traverse

Ou quelles sont les bases familiales qui mènent à une entreprise « aussi folle » aux yeux de la plupart des gens ?

Il y a peu, quelqu’un m’a dit en réaction à notre projet de voyage : « Je vous envie de vous autoriser à être libres ! ». Sur le coup, j’ai répondu par une tournure négative un peu gênée parce que ce n’est pas du tout ce que je ressens. Mais cette remarque, ajoutée à d’autres ces derniers mois qui m’avaient piquée au vif, du genre : « Vous êtes tellement différents que cela vous rend sympathiques » ou encore à propos de notre « chaos si accueillant » m’a donné à penser, après m’avoir tracassée : Sommes-nous vraiment différents, en quoi et pourquoi les gens associent-ils toujours nous concernant un adjectif au premier abord négatif à un terme positif en une sorte d’antithèse qui débouche sur le constat que nous serions à envier ? … Attention, c’en est presque philosophique, là ! Oui, je sais… il paraît que je réfléchis trop.

Tout d’abord: Sommes-nous vraiment différents et en quoi ? Alors là, je vais parler pour moi plus que pour Pascal. Il se chargera s’il le souhaite de livrer sa vérité. En ce qui me concerne, je me suis toujours sentie un peu à côté de la plaque, trouvant souvent les centres d’intérêt des autres superficiels et me posant malgré moi 100 questions existentielles par jour. Pas facile. J’aurais aimé que les choses soient pour moi aussi simples que pour eux. Alors j’ai tenté dès l’adolescence de rentrer dans le moule, d’enfiler mon discret costume caméléon pour m’intégrer et peut-être pouvoir goûter aux mêmes joies simplistes que tout le monde. Le costume : ok. Mais pour les joies : « meuuuuuup ! ». Ça n’a pas marché. Petite parenthèse dans mes années BILDGÜZ, deux assos jumelles franco-allemandes auxquelles je dois beaucoup, bien au-delà de la rencontre même de mon mari et père de mes enfants. Devenant adulte, il m’a pourtant semblé que le quotidien « métro – boulot – enfants – dodo de parent » me permettait de ressembler davantage à mes semblables. Mais vite fait, hein ! Parce qu’en fait, toujours ces questions, cette envie de bien faire envahissante. Ou pour être plus exacte cette envie de mieux faire. Attention, pas mieux que les autres, non ! Mais mieux parce que tout est à remettre en question, même le quotidien le plus normal et que je réfléchis toujours à tout ce qui ne me semble pas sonner assez juste et que je cherche du coup la solution – même, ou plutôt surtout dans la parentalité ! Et Pascal dans tout ça ? En couple, on rentrerait plutôt pas mal dans le moule. Enfin… J’ai tenté de m’en convaincre jusqu’à la naissance de notre ainée. La poussette a été dépliée une fois à la sortie de la maternité (parce que c’est comme ça que font les gens), puis trois fois pour l’usage des grands-mères… Nous avons décidé que le portage était moins contraignant, plus charmant et satisfaisant pour tous. Le cododo et l’allaitement prolongé, plus ou moins involontaires, il faut bien l’avouer, mais ils se sont imposés à nous. L’HNI (= Hygiène Naturelle Infantile) choisie elle en conscience à sa découverte par hasard aux trois mois de notre grande parce qu’elle répondait à tellement d’observations quotidiennes, et menée ensuite dès la naissance pour nos autres enfants, toujours avec certains aménagements toutefois. Viennent ensuite les essais naïfs en matière de santé, d’éducation et de destinations vacances pour faire comme tout le monde et le désenchantement ou l’ennui, la recherche de réponses et les chemins de traverse. Sans parler de notre bascule progressive vers le zéro déchet il y a plus de trois ans.

Bref. Je l’admets, nous ne faisons pas exactement comme la plupart. Mais sommes-nous vraiment si différents ? Peut-être… Finalement, c’est surement mon envie persistante d’être comme tout le monde qui tente de me faire nier la réalité. Aujourd’hui en tout cas, nous en sommes à à peine plus d’un mois de notre déménagement. Mais pas comme un quidam le ferait, là non plus, car nous prenons trois mois pour le faire à vélos. Des exceptions, il y en a d’autres cependant, et des bien plus exceptionnelles que nous ! Nous restons en Europe, limitons le voyage à trois mois et ferons nos devoirs vis-à-vis du groupe d’habitat participatif sagement en mettant ce voyage à profit pour l’écoprojet. Même si en fait, la mauvaise conscience de notre indisponibilité, c’est à moi qu’elle appartient. Pascal, lui, semble jouir bien plus simplement de tout ce qui s’annonce en se posant bien moins de questions – et de contraintes – que moi. Et c’est moi qui l’envie, même si ce sujet mène parfois à des incompréhensions entre nous.

Ensuite: Pourquoi cette antithèse ? Il est plus difficile de répondre à cet aspect de la question car il ne demande pas une introspection mais plutôt d’essayer de se mettre dans la tête des autres. Leur constat semble sans appel : nous sommes différents. Famille toujours au moins un peu étrangère déjà : en France, nous sommes Allemands, en Allemagne Français, ailleurs, bon ben là, on est de toute manière étrangers mais ça, c’est plus entendable. En plus, nous ne faisons donc pas comme la majorité des gens, comme nous l’avons vu plus haut. Et la question de l’apparence si chère à la plupart, surtout ici en Allemagne où l’on prend soin que le devant de sa maison soit tout beau et bien décoré, toujours propre pour le plaisir des yeux des voisins ou des passants, est passée pour nous à l’arrière-plan depuis bien longtemps. Il fallait bien se faire une raison ! Et puis aussi fixer des priorités et respecter nos principes. Du coup, propreté plutôt que rangement : nous sommes bordéliques. Écologie plutôt qu’apparence : un jardin rempli de feuilles mortes (pour faire de l’humus et laisser un abri à hérissons et insectes), des arbres en partie non taillés (pour laisser le merle couver) et une voiture salle (parce que la priorité est tout bêtement de laver nos trois enfants). Et dans la maison, on stresse assez les enfants comme ça avec le rangement, alors un peu de bordel contre un peu moins de stress familial… Mais d’accord, j’admets les adjectifs négatifs qui nous sont attribués. J’en ai conscience et à vrai dire, je les défends même parfois. La preuve. Mais du coup, pourquoi les gens leur associent-ils des aspects positifs ? En fait, je constate qu’ils n’osent pas s’affranchir du regard des autres, des obligations sociales, qu’ils n’osent pas franchir le pas d’aller voir ailleurs ce qu’il se fait d’autre, de mieux peut-être – mais pas toujours. Parce qu’ils ont peur de se tromper. La plupart sont pieds et poings liés à la bienséance et agissent en fonction ce qu’on attend d’eux. C’est le prix de l’intégration. Alors que nous, nous avons opté pour les chemins de traverse. Mais de là à parler de liberté…

Welches Dach über unseren 5 Köpfen?

Die Suche nach Übernachtungsmögichkeiten wird aktiver, je näher der große Tag der Abfahrt näher rückt!

Zwar nehmen wir Zelte und alles Nötige mit, um autonom zu sein, aber das Ziel der Reise hat auch eine menschliche Komponente. Wir hoffen, dass sich uns Türen öffnen werden, selbst wenn wir zu fünft sind! Versprochen, wir verstehen es, uns klein zu machen!

Hier unsere Optionen:

Freunde: Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um Kontakt zu unseren deutsch-französischen Freunden (wieder) aufzunehmen. Das Wiedersehen und selbst das Wiederhören ist manchmal selten geworden, seit die meisten von uns Eltern geworden sind. Das ist nun unsere Chance!

Warmshowers : Dank dieser Plattform haben wir schon mehr als zehnmal Reisenden unsere Tür geöffnet und sie an unserem Tisch empfangen. Sie kamen aus verschiedenen Ländern, waren unterschiedlichen Alters, als Einzelgänger, Paare, Freunde oder Familie bei uns. Das Prinzip: ein Plätzchen (selbst im Garten), einen geschützten Ort für die Fahrräder und nicht zuletzt nach einem Tag im Sattel eine warme Dusche anzubieten. Unsere allerersten Gäste 2015 waren ein binationales Paar, deutsch-polnisch, auf dem Weg nach Spanien. Sie hatten uns über couchsurfing kontaktiert. Dank uns haben sie dann die Plattform für Radfahrer kennengelernt und sich angemeldet. Unter den letzten war eine fünfköpfige Familie auf dem Weg von England nach Portugal! Alle aber hatten schöne Geschichten zu erzählen, haben uns irgendwie mit auf Reisen genommen. Dagegen hatten sie die schwere Aufgabe, unseren Kindern ihre Lieblingsgeschichten auf Englisch vorzulesen (manchmal sehr witzig mit den verschiedenen Akzenten!). Zweimal wurde Pascal auch aufgenommen und einmal durften wir im letzten Juni für zwei Tage zu sechst bei einer Familie an der deutsch-französischen Grenze im Saarland bleiben, bei der Pascal schon mal war. (Nina und Markus, wir grüßen euch und eure Jungs!). Wir hoffen nun, dass wir von der Gastfreundschaft der Mitglieder dieser netten Gemeinschaft so oft wie möglich während unserer drei Monate unterwegs profitieren werden.

Unsere Reise ist – wie der Name sagt – ein Übergang, der zu neuen Horizonten führt. Eine kurze Erklärung über unsere Zukunft ist also nötig, selbst wenn die Einzelheiten in einem späteren Artikel veröffentlicht werden. Wir sind also dabei, mit anderen einen Ökoort im Beaujolais Vert zu gründen. Sehr kurz gefasst klingt es so: gemeinschaftliches Wohnen (Cohousing), Baum-, Obst- und Gemüsegarten in Permakultur, Empfang von Menschen und Möglichkeit, vor Ort zu arbeiten. Aber in diesem Hinblick haben wir ganz fest vor, uns in der Permakultur weiterzubilden, indem wir anpacken (denn nur Theorie bringt nichts!). Wir wollen uns auch von anderen bestehenden Gemeinschaftsregelungen inspirieren lassen, indem wir vor Ort welche beobachten und studieren, bevor wir im Sommer an unserer eigenen Regelung mit unserer Gruppe arbeiten. Zwei weitere Übernachtungs- oder Aufenthaltsoptionen also:

Wwoofing: Nach zwei bereichernden Erfahrungen mit der Familie – einmal 2017 für zwei Wochen in Brachoua (Marokko) und einmal 2018 für zehn Tage in Kirkcudbright (Schottland) – hoffen wir zwischen 7 und 10 Tagen in verschiedenen biologischen Bauernhöfen bleiben und helfen zu dürfen, die die Permakultur ansetzen. Pause für die Beine, Einsatz der Arme und Auszeit für die Kinder. Dafür haben wir uns auf den beiden Seiten für Wwoofing eingeschrieben, die deutsche und die französische, und suchen darauf die Kandidaten, die sich in der Nähe unserer Strecke befinden.

Gemeinschaften: Andere Aufenthaltsart, wahrscheinlich für eine kürzere Zeit als die davor: Besuch in Gemeinschaften, seien sie religiös (ja doch!), laizistisch, landwirtschaftlich, Yoga-orientiert oder sonst was. Unser Ziel dabei ist ja zu erleben, wie die Teilnahme von jedem und allen vor Ort verwaltet wird. Natürlich findet man in Büchern einiges darüber, aber das Beschriebene handelt oft nicht davon, wie die Protagonisten zu diesen Entschlüssen gekommen sind und noch weniger ermöglichen sie einem zu verstehen, für welche Personen genau diese gemacht wurden! Deswegen wollen wir nachforschen! Als Unterstützung haben wir die alte Version vom Verzeichnis der europäischen Gemeinschaften Eurotopia im Gepäck (die neue kommt leider im Frühling raus aber zu spät für uns) sowie für Frankreich die Seiten La Fabrique des Colibris und Habitat Participatif.

Aber egal welche Übernachtung zu finden ist, das Weiterleiten und die Empfehlungen werden sicherlich eine große Rolle spielen! Wenn ihr uns also für den Fall, dass wir in eure Nähe fahren, aufnehmen wollt, oder wenn ihr jemanden kennt, ob Freund, Bauernhof oder Gemeinschaft, wo wir willkommen sein könnten, dann sagt uns bitte Bescheid!!!

Diesen Artikel dürft ihr auch gerne weiterleiten, damit sich vielleicht andere melden! Danke dafür!

Quel(s) toit(s) pour nos 5 têtes?

La recherche d’hébergements se fait plus active à l’approche du grand départ !

Nous emmenons certes toiles de tente et tout le nécessaire pour êtres autonomes mais le but du voyage étant aussi d’ordre humain, nous espérons que des portes s’ouvriront pour nous accueillir, même à 5 ! Promis, nous saurons nous faire tout petits !

Nos pistes sont les suivantes :

* Les amis : profiter de l’occasion pour (re)prendre contact avec nos amis franco-allemands. Les retrouvailles physiques et même téléphoniques se sont faites rares depuis que nous sommes presque tous parents. Alors autant faire d’une pierre deux coups !

* Warmshowers : Nous avons grâce à cette plateforme ouvert la porte et fait une place à notre table une bonne dizaine de fois à des voyageurs de tous horizons, de tout âge, qu’ils soient solitaires, en couple, entre amis ou en famille. Le principe : offrir un endroit où dormir (même dans le jardin), une possibilité de mettre les vélos à l’abri pendant la nuit et surtout de prendre une bonne douche chaude après une journée en selle ! Nos tout premiers invités en 2015 étaient un couple binational germano-polonais partis pour l’Espagne. Ils nous avaient contactés par couchsurfing. Ils ont été ravis de connaître après leur visite chez nous la version cyclistes sur laquelle ils se sont ensuite vite inscrits. Parmi les derniers l’an dernier une famille de 5 sur la route d’Angleterre au Portugal ! Tous avaient de belles histoires à nous raconter, nous ont fait voyager par procuration et ont eu en contrepartie la rude tâche de lire en anglais à nos enfants leurs livres favoris en langue anglaise (parfois très drôle de découvrir les différents accents 😉 !). À deux reprises, Pascal a pu être hébergé aussi et nous avons eu la possibilité d’en profiter à 6 pendant deux jours en juin dernier, dans une famille à la frontière franco-allemande où Pascal s’était déjà arrêté (Nous vous saluons au passage, Markus et Nina, ainsi que vos deux grands !). Nous espérons profiter de l’hospitalité des membres de cette belle communauté autant que possible pendant nos 3 mois de voyage.

Notre voyage étant une transition vers de nouveaux horizons, avons-nous dit, une brève explication de l’avenir s’impose, même si les détails viendront dans un autre article. Nous sommes en train de créer avec d’autres un écolieu dans le Beaujolais vert. En très résumé : habitat participatif, jardin-verger permacole, accueil de public et de professionnels sur place. Mais pour cela, nous comptons bien continuer à nous former à la permaculture en mettant la main à la terre d’une part (parce que la théorie ne suffit pas !), et nous laisser inspirer par des modes de fonctionnements communautaires existants en les observant et étudiant sur place avant de choisir les nôtres l’été prochain avec notre groupe. Du coup, deux autres pistes d’hébergement ou séjour :

* Wwoofing : Après deux expériences enrichissantes en famille de deux semaines en 2017 à Brachoua (Maroc) et de 10 jours en 2018 à Kirkcudbright (Écosse), nous espérons pouvoir séjourner et aider entre 7 et 10 jours dans diverses fermes biologiques cultivant en permaculture. Repos des jambes contre mise au service des bras et repos pour les enfants. Nous sommes inscrits sur les deux plateformes française et allemande et cherchons les candidats sur notre route.

* Communautés : Autre type de séjour, probablement un peu plus court que le précédent : accueil en communauté, qu’elle soit religieuse (si si !), laïque, agricole, orientée vers le yoga ou quoi que ce soit d’autre, notre objectif est bien de voir comment la participation de chacun et de tous y est gérée. Il existe bien sûr des écrits pour connaître tout cela, mais les écrits ne permettent souvent pas de savoir comment les concernés en sont arrivés à ce type de fonctionnement et encore moins de les connaître pour comprendre à qui ce type de solution correspond vraiment ! Alors nous allons mener l’enquête ! Pour nous aider : l’ancien annuaire Eurotopia (le nouveau sort ce printemps – mais trop tard pour nous), en France les pages des Colibris et d’Habitat Participatif.

Mais quel que soit l’hébergement recherché, le bouche à oreille va surement avoir son importance ! Alors si vous voulez nous héberger à notre passage près de chez vous ou connaissez des personnes, fermes, communautés qui seraient susceptibles de le faire, merci de nous le dire !!!

Et n’hésitez pas à partager cet article pour que d’autres se manifestent peut-être ! Merci !

Tick-tack-tick-tack…

In kaum zwei Monaten fahren wir!

Und in mir kämpfen Vernunft, Organisation und Vorfreude nach der Hauptrolle:

Vernunft überlegt sich jede einzelne Möglichkeit, um Organisation einige weitere Listen abzugeben, obwohl sie schon vier am Laufen hat! Ja klar, Vernunft muss ja zur Ruhe kommen, indem sie mit allen Zufällen, die man sich vorstellen kann, vertraut wird – ganz egal, dass ihre Gegnerin Organisation unter Burnout leidet! Denn, naja, Abenteuer ist ja schön und gut, aber für Vernunft soll es ja nicht zu weit gehen! Vorfreude ihrerseits ist noch unauffällig, aber sobald Vernunft und Organisation still werden, kann ich sie spüren. Da, in meiner Brust, schlägt sie vorsichtig et lässt es in meinem Bauch ganz warm werden, wenn ich nachts (wegen Vernunft und Organisation) nicht schlafen kann, den roten Mond anschaue und dabei das Bellen des Fuchses in der Paarungszeit höre. Dann denke ich zum Beispiel an die schönen Sternenhimmel und an die wilden Tiere, die wir bestimmt haufenweise während der drei Frühlingsmonate unterwegs beobachten werden! Hoffentlich wird Vorfreude bald sicherer, denn sie zu spüren ist irgendwie angenehmer als Vernunft zuzuhören, wie sie Organisation befiehlt!

Aber bis dahin heißt es vorsehen, planen, Listen für den Umzug machen, die letzten Einladungen in den 8 restlichen Wochen unterbringen (Elinors 6. Geburtstag, Leyas fast 8. Geburtstag, so dass sie auch mit ihren Klassenkameraden feiern kann, die Abschiedsfeier…), realistisch genug abschätzen, was wir umziehen, was wir mitnehmen und was wir lieber da lassen würden, aber vielleicht nicht gut genug verkaufen werden, eine Umzugsauktion laufen lassen, einen Ort finden, um unseren Kram unterzubringen, falls das Schloss nicht rechtzeitig gekauft werden kann, eine Haushaltsauflösung in der Abwesenheitswoche der Kinder zu organisieren, um so viel wie möglich loszuwerden, das Nötige für die Reise zu kaufen… und ein wenig Zeit finden, uns auszuruhen und zu trainieren, damit Elinor am großen Tag voller Vertrauen auf ihr neues großes Fahrrad steigt!

Also selbst wenn Vorfreude bald sicherer wird, hat das Gespräch zwischen Vernunft und Organisation noch schöne Tage vor sich!

Tic-tac-tic-tac… 

Dans à peine plus de deux mois, nous serons partis !

Et en moi se battent Raison, Organisation et Impatience pour avoir la vedette :

Raison essaie de réfléchir à toutes les possibilités pour tenter de refiler quelques listes supplémentaires à Organisation qui en a déjà quatre en cours ! Ben oui, il faut bien que Raison se rassure en prévoyant tous les cas de figures possibles et imaginables, elle s’en fiche du burnout de sa concurrente Organisation ! Parce que bon, l’aventure, ça va un moment, mais pour Raison, faut quand même pas pousser le bouchon ! Impatience elle, se fait encore discrète mais je la sens lorsque se taisent Raison et Organisation, elle bat timidement dans ma poitrine et fait tout chaud dans le ventre quand en pleine nuit blanche (à cause de Raison et Organisation), à regarder la lune rousse au son des aboiements du renard en pleine saison des amours, je pense par exemple que de beaux ciels étoilés et des animaux sauvages, nous aurons probablement la chance d’en voir beaucoup pendant les 3 mois du printemps ! Vivement qu’Impatience ose s’affirmer, c’est quand même plus agréable que d’écouter Raison donner des ordres à Organisation !

Mais d’ici-là, il faut encore prévoir, planifier, faire des listes pour le déménagement, caser les dernières invitations dans les 8 semaines restantes (le 6ème anniversaire d’Elinor, le presque-8ème-anniversaire de Leya histoire qu’elle le fête avec ses copains de classe, la fête d’adieu…), essayer d’avoir une estimation raisonnable entre ce que nous voulons déménager, ce que nous ne voudrions pas garder mais dont nous ne pourrons peut-être pas nous débarrasser à prix correct avant le départ, demander des tarifs de déménageurs, prévoir un garde-meubles au cas où la vente du château n’ait pas pu être signée à temps, organiser un vide-maison pendant la semaine d’absence des enfants pour tenter de vendre les dernières choses que nous n’arriverons pas à vendre avant, acheter le matériel qui nous manque pour le voyage… et tenter de trouver quelques petites plages de repos et d’entrainement malgré le froid pour qu’Elinor monte le jour J en confiance sur son nouveau grand vélo !

Du coup, même si Impatience va gagner en assurance, le dialogue entre Raison et Organisation a encore de beaux jours devant lui !